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Passendes Werkzeug

Manchmal ist es wie verhext. Da haben wir schon eine große Kiste mit Werkzeug mitgenommen, und dann fehlt genau dieser eine Inbus-Schlüssel. Die Aufgabe ist klar: an die neue Tür soll die zugehörige Türklinke angebracht werden, aber ohne das entsprechende Werkzeug ist der Erfolg so gut wie ausgeschlossen. Hammer, Zange und eine Batterie von Schraubendrehern nützen an der Stelle überhaupt nichts. Wir brauchen diesen einen passenden Inbus-Schlüssel…

 

Ist es nicht verrückt? Vieles im Leben ist ganz einfach, wenn man das passende Werkzeug hat: Einen Fahrradschlauch reparieren, eine Schraube in die Wand drehen oder einen Holzsplitter aus dem Finger ziehen... alles ganz easy. Aber wehe, das entsprechende Werkzeug ist gerade nicht zur Hand. Dann kann aus dem vermeintlichen Kinderspiel schnell eine echte Tortur werden.

 

Aber wie ist es bei den schwierigeren Fragen des Lebens? Gibt’s da auch passendes Werkzeug, und im Handumdrehen sind die Probleme gelöst? Konkret gefragt: Wie sähe denn das richtige Werkzeug aus, um die Corona-Krise zu lösen? Ja, der Werkzeugkoffer hat einiges im Angebot: „Impfung für alle“ zum Beispiel oder „Lockdown bis zum Knock-Down“ (K.o.-Schlag)… Aber selbst wenn man damit das Virus an die Wand genagelt bekäme, die gesellschaftlichen Wunden der Krise werden wahrscheinlich noch lange sichtbar und spürbar bleiben.

 

In der Bibel habe ich einen Satz gefunden, der für mich auch wie eine Art „Werkzeug“ für herausfordernde Zeiten klingt:

Seid fröhlich als Menschen der Hoffnung, bleibt standhaft in aller Bedrängnis, lasst nicht nach im Gebet. (Röm 12,12 Gute Nachricht Bibel)

 

In dieser Aufforderung von Paulus steckt eine ungeheure Kraft, die wir für unser Leben in Anspruch nehmen können. Ich habe den festen Glauben, dass unsere Welt immer noch Gottes geliebte Schöpfung ist und dass sein Friedensreich im Kommen ist. Wenn das kein Grund zur Freude ist…

Ich halte mich fest daran, dass Gott als ein „guter Hirte“ auch im dunklen Lebens-Tal an meiner Seite ist. Dass er mich beschützt und führt. Das hilft mir, auch in schwierigen Zeiten meines Lebens, geduldig und gelassen bleiben zu können.

Und ich traue dem Gebet alles zu, weil ich fest daran glaube, dass für Gott kein Ding unmöglich ist. Deswegen bete ich.

 

Ich finde, dass es kein besseres „Werkzeug“ für die Herausforderungen unserer Zeit geben kann, als diesen Ratschlag aus dem großen Weisheits- und Erfahrungsschatz des Paulus. Allerdings muss man Werkzeug auch gebrauchen, sonst nützt es einem gar nichts. Also lasst es uns tun! Fröhlich, geduldig und verbunden mit Gott!

 

 
   

Gebet

Herr, mach mich zu einem Werkzeug deines Friedens,

dass ich liebe, wo man hasst,

dass ich verbinde, wo Streit ist …

dass ich Licht entzünde, wo Finsternis regiert,

dass ich Freude bringe, wo der Kummer wohnt.

Franz von Assisi

 

Gottes Segen wünscht Matthias Scheel

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